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Ich bin Christian, 33, aus Berlin. Hier in diesem Blog zeige ich vor allem meine Bilder. Fotos aus meinem Leben, die mir wichtig sind und die mir gefallen. Ich mag es, echte Momente und echte Menschen festzuhalten ohne als Fotograf viel hinzu zu tun. Außerdem mag ich das Unperfekte, wenn Fotos technisch nicht ganz so geleckt sind. Wichtiger ist für mich, dass sie persönlich sind, ein Gefühl vermitteln oder eine Geschichte erzählen.
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Sonntag, 29. April 2012
Muss man eigentlich...
...eine längere Blog-Abstinenz kommentieren? Nein, ich denke nicht.
Deswegen steige ich gleich ohne Umschweife ein mit Bildern und den dazu gehörigen Geschichten.
Ich war letztes Jahr beruflich für ein paar Tage in Kanada und habe (neben einer digitalen Kamera) die hübsche Yashica Mat 124G mitgenommen, die zweiäugige Mittelformat-Kamera im Stil der berühmten Rolleiflex (nur erschwinglicher). Mein Reiseziel war Vancouver Island, genauer die Saanich Halbinsel. Die Orte dort heißen Sidney und Victoria. Die Verwechslung mit Australien ist vorprogrammiert, spätestens bei Sidney. Doch zur leichten Unterscheidung schreiben die Kanadier ihres mit i anstelle des y im australischen Sydney.
Die ersten Bilder sind vom Spaziergang durch Sidney, einem sehr sehr ruhigen Städtchen, in dem scheinbar ab 18:00 Uhr Ausgehsperre galt, so menschenleer war es. Ein Taxifahrer meinte später auf meine Nachfrage, dass dort viele ältere Leute hinziehen, um sich ihren Ruhestand ganz entspannt zu gestalten. Ich hab die Aufregung und die Menschen auch gar nicht vermisst, wo doch das Meer und der Himmel so blau waren.
Die Scans hab ich mit dem Epson V700 direkt vom Negativ mit der mitgelieferten Silverfast Software gemacht. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich die richtigen Stellschrauben entdeckt habe, um die Wandlung von Negativ in Positiv nach meinem Geschmack zu gestalten. Und so ganz zufrieden bin ich hier und da immer noch nicht. Das richtige Scannen hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Bildergebnis. Komisch, irgendwie konzentrieren sich die meisten immer auf den verwendeten Film und die Kamera/das Objektiv, aber selten erwähnt mal einer den Scan-Workflow.
An den Nachmittagen meines kurzen Aufenthaltes hab ich ein bisschen die Umgebung erkundet und war unter anderem am Beaver Lake und in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Die Briten scheinen nicht sehr einfallsreich bei der Benennung ihrer Kolonien gewesen zu sein. Ein Victoria gibt's doch gefühlt auch überall in der Welt, wie gesagt auch in Australien.
An einem Nachmittag gab es einen großen Trödelmarkt in Sidney und da waren dann doch plötzlich überraschend viele Menschen auf den Straßen, und zwar nicht nur Pensionäre. Ich habe dabei mal wieder versucht, die Menschen im Sinne der Street Photography möglichst unbemerkt zu fotografieren. Jedes Mal wieder ein Nervenkitzel, weil ich echt nicht sehr mutig dabei bin. Es hilft aber ein wenig, dass man bei der Yashica von oben in den Sucher schaut. Denn die wenigsten kennen so eine Kamera und es schreit nicht so nach Fotograf mit der typischen "Kamera-vorm-Gesicht"-Haltung.
- end of film -
Ich war letztes Jahr beruflich für ein paar Tage in Kanada und habe (neben einer digitalen Kamera) die hübsche Yashica Mat 124G mitgenommen, die zweiäugige Mittelformat-Kamera im Stil der berühmten Rolleiflex (nur erschwinglicher). Mein Reiseziel war Vancouver Island, genauer die Saanich Halbinsel. Die Orte dort heißen Sidney und Victoria. Die Verwechslung mit Australien ist vorprogrammiert, spätestens bei Sidney. Doch zur leichten Unterscheidung schreiben die Kanadier ihres mit i anstelle des y im australischen Sydney.
Die ersten Bilder sind vom Spaziergang durch Sidney, einem sehr sehr ruhigen Städtchen, in dem scheinbar ab 18:00 Uhr Ausgehsperre galt, so menschenleer war es. Ein Taxifahrer meinte später auf meine Nachfrage, dass dort viele ältere Leute hinziehen, um sich ihren Ruhestand ganz entspannt zu gestalten. Ich hab die Aufregung und die Menschen auch gar nicht vermisst, wo doch das Meer und der Himmel so blau waren.
Die Scans hab ich mit dem Epson V700 direkt vom Negativ mit der mitgelieferten Silverfast Software gemacht. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich die richtigen Stellschrauben entdeckt habe, um die Wandlung von Negativ in Positiv nach meinem Geschmack zu gestalten. Und so ganz zufrieden bin ich hier und da immer noch nicht. Das richtige Scannen hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Bildergebnis. Komisch, irgendwie konzentrieren sich die meisten immer auf den verwendeten Film und die Kamera/das Objektiv, aber selten erwähnt mal einer den Scan-Workflow.
An den Nachmittagen meines kurzen Aufenthaltes hab ich ein bisschen die Umgebung erkundet und war unter anderem am Beaver Lake und in Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Die Briten scheinen nicht sehr einfallsreich bei der Benennung ihrer Kolonien gewesen zu sein. Ein Victoria gibt's doch gefühlt auch überall in der Welt, wie gesagt auch in Australien.
An einem Nachmittag gab es einen großen Trödelmarkt in Sidney und da waren dann doch plötzlich überraschend viele Menschen auf den Straßen, und zwar nicht nur Pensionäre. Ich habe dabei mal wieder versucht, die Menschen im Sinne der Street Photography möglichst unbemerkt zu fotografieren. Jedes Mal wieder ein Nervenkitzel, weil ich echt nicht sehr mutig dabei bin. Es hilft aber ein wenig, dass man bei der Yashica von oben in den Sucher schaut. Denn die wenigsten kennen so eine Kamera und es schreit nicht so nach Fotograf mit der typischen "Kamera-vorm-Gesicht"-Haltung.
- end of film -
Montag, 1. August 2011
Anja + Martin
Im warmen sonnigen Mai haben Anja und Martin geheiratet. Als besonders außergewöhnlichen Ort für die Trauung haben die beiden ein Planetarium ausgewählt. Sich mitten an einem Sonnentag, aber dennoch unterm Sternenhimmel das Ja-Wort geben - schon ganz schön romantisch, oder. Gefeiert wurde im Blumenfisch Wannsee, einer alten Villa in traumhafter Lage und mit sehr stilvoller Einrichtung.
Mir gefällt es, wenn ich als Fotograf leichten Zugang zu den Gästen finde und mich als Teil der Festgesellschaft empfinden kann anstatt als Fremdkörper mit Kamera. Und ich hatte bisher mit meinen Hochzeiten echt Glück, letzteres war bisher noch nie der Fall. Obwohl ich es verstehen könnte, denn ich selbst bin auch immer etwas verunsichert, wenn mich jemand - möglichst noch aus der Nähe - fotografiert.
Aber bei Anja und Martin fühlte ich mich besonders warm aufgenommen, das Eis war schnell gebrochen und ich konnte mich sehr frei bewegen und auch mal näher an Szenen und Menschen herangehen. Meist entstehen aus diesem relativ vertrauten Gefühl meine besten Bilder. Ich denke, man erkennt an der folgenden Auswahl, dass bei Anja und Martins Hochzeit viel Liebe und Warmherzigkeit zwischen dem Paar und den Gästen in der Luft lag.
Die Slideshow gibt's hier.



























Mir gefällt es, wenn ich als Fotograf leichten Zugang zu den Gästen finde und mich als Teil der Festgesellschaft empfinden kann anstatt als Fremdkörper mit Kamera. Und ich hatte bisher mit meinen Hochzeiten echt Glück, letzteres war bisher noch nie der Fall. Obwohl ich es verstehen könnte, denn ich selbst bin auch immer etwas verunsichert, wenn mich jemand - möglichst noch aus der Nähe - fotografiert.
Aber bei Anja und Martin fühlte ich mich besonders warm aufgenommen, das Eis war schnell gebrochen und ich konnte mich sehr frei bewegen und auch mal näher an Szenen und Menschen herangehen. Meist entstehen aus diesem relativ vertrauten Gefühl meine besten Bilder. Ich denke, man erkennt an der folgenden Auswahl, dass bei Anja und Martins Hochzeit viel Liebe und Warmherzigkeit zwischen dem Paar und den Gästen in der Luft lag.
Die Slideshow gibt's hier.



























Dienstag, 19. Juli 2011
Orte in 6x6
Mittwoch, 18. Mai 2011
körniges tagebuch
Vor ein paar Tagen habe ich einen Film vom Labor geholt, an dem ich seit über einem Jahr fotografiere. So ein hochempfindlicher 3200er von Ilford, den ich bei wenig Licht austesten wollte. Irgendwie hatte ich zuerst einige Zeit vergessen, dass er in der Kamera war, dann hatte ich ihn zurückgespult und im Kühlschrank gelagert, um ihn erst Monate später wieder in die kleine Olympus einzulegen. Und nun ist er fertig entwickelt. Ist schon spannend, was da alles zum Vorschein kam...
Es fing an mit der Fußball WM 2010, also im letzten Sommer:

Dann war da die Hochzeit von Micha und Claudia. Ich war eigentlich nur vom ersten Teil der Hochzeit offizieller Fotograf und hatte deswegen für den zweiten Teil keine Foto-Verpflichtungen. Trotzdem hab ich ein bisschen mit dem hochempfindlichen Schwarzweiß-Film experimentiert.




Dann kam lange nix (Film im Kühlschrank) bis zu unserem Familienurlaub Weihnachten 2010 in der Uckermarck.




Als hätte ich es geahnt, habe ich den einen Mittwoch ein paar Bilder auf meinem Weg zur Champagneria und in der Champagneria gemacht. Es war dann der letzte Balboa-Tanz-Abend ebendort, da sie jetzt zumachen mussten. Goodbye an diesen besonders geschätzten Ort meiner (noch so jungen) Tanzgeschichte.



Selbstportrait im Vintage-Fahrstuhl von 1913.

Im Görlitzer Park zu Ostern.

Den körnigen Abschluss bilden dann Lisa, Fränk und ich beim Kleingruppentreffen vor zwei Wochen.

Es fing an mit der Fußball WM 2010, also im letzten Sommer:

Dann war da die Hochzeit von Micha und Claudia. Ich war eigentlich nur vom ersten Teil der Hochzeit offizieller Fotograf und hatte deswegen für den zweiten Teil keine Foto-Verpflichtungen. Trotzdem hab ich ein bisschen mit dem hochempfindlichen Schwarzweiß-Film experimentiert.




Dann kam lange nix (Film im Kühlschrank) bis zu unserem Familienurlaub Weihnachten 2010 in der Uckermarck.




Als hätte ich es geahnt, habe ich den einen Mittwoch ein paar Bilder auf meinem Weg zur Champagneria und in der Champagneria gemacht. Es war dann der letzte Balboa-Tanz-Abend ebendort, da sie jetzt zumachen mussten. Goodbye an diesen besonders geschätzten Ort meiner (noch so jungen) Tanzgeschichte.



Selbstportrait im Vintage-Fahrstuhl von 1913.

Im Görlitzer Park zu Ostern.

Den körnigen Abschluss bilden dann Lisa, Fränk und ich beim Kleingruppentreffen vor zwei Wochen.

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